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Archiv der Kategorie Gedichte
Wan engerl fliagn
21.7.2010 by scrittore.
jo und an so an tag
bist gaach in mei heazz neigrennt
wia himbeawossa in a kind
nochm faungalnspühn
bei so vü gwisse tag
des riacht ma irgendwie
des leben, des hot si wos ausdocht
fia di (und mi)
text: peter ahorner
aus himmel und höll von steinberg und havlicek
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Poetry Slam
26.4.2010 by scrittore.
“Hat sich denn der Arsch der Welt über dir entleert,
dass du so gierig schmatzt und schlürfst?”
(Auszug aus Oh Welt, du willst mir zeigen)
(sinngemäße Übersetzung aus dem Gälischen)
Padraig William O`Leary
2. Sieger des Poetry Slam Contest 1987 in, Cork, Ireland
*26.4.1923 Culloden (IRL)
+11.12.2009 Stratford on Avon
Padraig William O`Leary, der sich von Flann O`Brian inspiriert fühlte, aber nie dessen Klasse erreichte.
Sein Roman „Oh Welt, du willst mir zeigen“ wurde dennoch von Liam O`Flaherty in seinem Werk Thy Neighbour’s Wife mehrfach, wenn auch verschlüsselt erwähnt.
Auch Brendan Beehan zitierte ihn mehrfach.
Padraig William O`Leary war am Ende seines Lebens schwerer Alkoholiker und seine Gedichte wurden immer kryptischer.
Bei Lesungen verlangte er stets eine Flasche Tyrconnell (irischer Singlemalt Whiskey), die er im Verlaufe des Vortrags leerte.
Trotzdem behielt er eine zahlreiche Fangemeinde.
Jedes Jahr an seinem Todestag gießen seine Anhänger ein Glas Tyrconnell über seinem Grabe aus.
In seinem Gedicht „An Irland kranken“ erwies er sich als glühender Patriot. Hier kam zum letzten Male seine ungeheure Sprachgewalt zum Vorschein.
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Leis klingt immer noch
16.3.2010 by scrittore.
Friedhelm Fürchtegott Flattermann, einer der unbekanntesten Poeten der deutschen Romantik, sagte einmal:
Leis klingt immer noch dein Lied in mir.
Was gesungen wir vielmal
Bist gegangen fort von hier.
Fort aus unserm Tal
Habe dich nicht halten können
lies dich oft allein
täte gern nun Ruh mir gönnen
doch es darf nicht sein.
Wem er diesen Vers widmete ist unbekannt. Doch Novalis, einer seiner Kumpel, mit dem er hin und wieder ein Glas hob, vermutete, es könne sich um Ännchen handeln, das Ännchen von Tharau. Aber das kann nicht sein, denn von ihr sang schon lange vorher, 1637, Simon Dach. Aber vielleicht hatte Novalis das nur bei Herder aufgeschnappt.
Wie gesagt, heute kennt kein Mensch mehr Friedhelm Fürchtegott Flattermann, aber von Goethe reden Alle.
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