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Archive für Januar 2011
Cannibal Island Teil 2
25.1.2011 by scrittore.
Fortsetzung und Schluß der Erzählung
Paul gerät vom Regen in die Traufe. Nur ein Zweikampf kann sein Leben noch retten. Gewinnt er ist er frei. Verliert er aber, endet er als Long Pig im Erdofen. Sein Gegner war einen halben Kopf kleiner als Paul und mindestens zwanzig Pfund leichter, während Paul, den die Wilden gemästet hatten, etliche Kilo zu viel auf Bauch und Hüften hatte. Er wirkte schwerfällig und unbeholfen gegen den jungen Krieger. Niemand hätte noch auf Paul gewettet.
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Glosse
24.1.2011 by scrittore.
Henryk M. Broder schrieb eine Glosse in der Welt.
Vor einem Jahr hat Bundesaußenminister Guido Westerwelle erklärt, die Bundesregierung werde sich mit 50 Millionen Euro an einem Reha-Programm für die Taliban beteiligen. Damit sollte "reuigen Taliban eine Ausstiegsschance" gegeben werden, vorausgesetzt, dass "die Taliban der Gewalt und dem Terror abschwören, alle Kontakte zu al-Qaida abbrechen und die afghanische Verfassung anerkennen".
Daraufhin schrieb ich einen Brief an Westerwelle und machte ihn auf einen Schwachpunkt seines Projekts aufmerksam: Vorsorge ist wichtiger als Nachsorge, statt Täter zu resozialisieren, müsste man dafür Sorge tragen, dass es gar nicht zur Täterschaft kommt. Das wäre einfacher und billiger. Und ich machte Guido Westerwelle ein Angebot: Ich würde von meiner Absicht, ein Taliban zu werden, Abstand nehmen, wenn er sich dafür erkenntlich zeigen würde. Erlauben Sie mir, mich selbst zu zitieren:
"Meine Forderungen sind maßvoll: ein Reihenhäuschen in Hamburg-Blankenese, allerdings mit unverstelltem Elbblick, ein VW Passat Kombi mit je einem Satz Sommer- und Winterreifen, eine winterfeste Camping-Ausrüstung, eine Motoryacht von Aguti, eine Stereo-Anlage von Bang und Olufsen, ein iPod, ein iPhone und ein MacBook Air. Dazu eine Apanage von 2500 Euro monatlich, sozusagen als leistungsunabhängiges Grundeinkommen. Das hört sich nach viel an, ist es aber nicht. Überlegen Sie bitte, was Sie dafür bekommen: die Garantie, dass ich kein Taliban werde. Ich schwöre der Gewalt ab, noch bevor ich ihr zugeschworen habe!" Auf eine Antwort des Ministers warte ich noch immer.
;-))
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Jedermann an jedem Ort
24.1.2011 by scrittore.
einmal in der Woche Sport.
So lautete ein Slogan eines untergegangenen Landes.
War ja nicht alles schlecht…. ;-)))
Sport täte wohl jedem von uns gut, nicht nur um dem Winterspeck an den Kragen zu gehen. Ein Sport bei dem wir das handgreiflich angehen können.
Bequem zuhause durchzuführen, keine Geräte, keine besondere Sportkleidung. Nur ein Fläschchen angewärmtes Öl und zwei sensible, aber zupackende Hände. Was ist das für ein Sport?
Schinkenklopfen!
Als idealer Zweikampf wechselseitig durchzuführen, stärkt das Zwischenmenschliche und bringt die Glückshormone in Schwung.
Zu Risiken und Nebenwirkungen, fragen sie ihren…
Ach besser, fragen sie nicht.
;-))))
Geschrieben in Satire, Dies und das | Drucken | Keine Kommentare »