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August 2010
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Archive für 17.8.2010

Muss das wirklich sein?

 

image by scrittore

 

 

 

 

Der Bericht mit freundlicher Genehmigung der Autorin

http://www.amaara.de/2010/08/17/muss-das-wirklich-sein/

 

Beobachtung in einem Forum für Senioren

Seit nun etwas über 4 Jahren bin ich in Social Networks unterwegs um nette Menschen kennen zu lernen, und unter anderen auch in einer  Community speziell für Menschen über 50. Ich dachte zu Beginn, die sind alle in Deinem Alter und Älter, sind gereift , haben ihren Platz im Leben gefunden und man kann dort gut Gespräche führen.

Leider musste ich feststellen, dass sich viele dieser Senioren schlimmer benehmen als Kleinkinder,  scheinbar immer noch Gedankengut benutzen, aus einer Zeit, die lange entfernt ist und weit entfernt davon sind als Vorbilder für unsere Jugend zu gelten.

Ich habe wirklich einige nette Menschen dort kennen gelernt, die eine oder andere Freundschaft geschlossen, aber es haben sich mir auch Abgründe aufgetan…Abgründe menschlichen Verhalten…

In der Community von der ich hier rede, wurden bewusst Existenzen zerstört…Menschen verloren den Arbeitsplatz weil anonyme Faxe an den Arbeitgeber geschickt wurden.

Es wurden Kunden von selbstständigen Usern angerufen und bedroht, man würde sie der Steuerfahndung melden, weil der User XYZ doch Sozialhilfe bekäme, und schwarz  arbeiten würde.

Es wurden offen Juden, Homosexuelle und Behinderte diskriminiert.

Nicks  von Usern, die sich abgemeldet hatten, wurden wieder angemeldet und mit diesem Nick wurden andere User beleidigt und der Eindruck erzeugt, es sei immer noch die ursprüngliche Person hinter dem Nick

Als durch einen "technischen" Defekt die neuen Nick Inhaber plötzlich Zugriff zu den Emailfächern der ursprünglichen Nick Besitzer bekamen, und damit zu den privaten Emails dieser Personen, wurde diese veröffentlicht.

Krankheiten , über die User zB in einem Krebsforum geschrieben hatten, wurden ausgegraben, diese Postings in das Community Forum kopiert und sich über das menschliche Leid dieser User lächerlich gemacht.

Witwen wurden offen beschuldigt ihre Männer ins Grab getrieben zu haben.

Die Bezeichnung "Nutte" war fast ein Kompliment für verheiratete Frauen.

Jetzt fragt man sich , warum bleibt man in so einer Community. Anfangs denkt man sich, sind ja nur einige wenige, die sich so verhalten, die ignoriert man und schreibt mit den Netten.

Dann denkt man sich: Ich lass mich doch von diesem Pack nicht vertreiben…

Und dann fragt man sich: Muss ich mir das geben? Und sagt laut: Nein!!! und geht…

Man hat ja ein reales Leben, reale Freunde, eine Familie usw…

Aber was ist mit den alten oder einsamen Menschen, die das nicht mehr haben. Für die das Internet oft die einzige Möglichkeit zu Kommunikation ist…

Die müssen bleiben, und können nur hoffen nicht irgendwann Opfer dieser Elemente  zu

werden..

Zu verhindern wären solche Dinge wenn es nicht die große Menge der Schweiger geben würde…nur nicht selber etwas sagen, nur nicht darin verwickelt werden, nur nicht selber Opfer werden…

Hatten wir alles schon einmal…ein paar Böse, ein paar haben sich gewehrt und die große Mehrheit schweigt…

Für mich ist Feier…ähhh Schluss mit diesem Verein…aber es ändert nichts daran, dass so etwas im Net passiert…und wir nicht wissen wie es enden wird…

Und sage nachher keiner: Wir haben davon nichts gewusst!

 

 

 

 

 

http://www.amaara.de/2010/08/17/muss-das-wirklich-sein/

Geschmortes Schweinefleisch à la Toscana

 image Aquarell einer Collage by scrittore

Zuerst einmal die Zutaten:

10 Wacholderbeeren, 10 Gewürznelken, 10 schwarze Pfefferkörner

2 Tl Salz

3 Pfund Schweineschulter oder vom Schinken werden von überschüssigem Fett befreit und in 6-8 cm große Stücke geschnitten

2 El Olivenöl

3 mittelgroße Zwiebeln schälen und hacken

3 große Knoblauchzehen schälen und fein hacken

1 kl. getr. Chilischote zerkleinern

1 ½ Tl Salz

2 Flaschen kräftiger Rotwein

1 Tasse Tomatenmark

1 Tasse Rotwein

2 große Knoblauchzehen geschält, zerdrückt und fein gehackt

2 Tl Aceto Balsamico

1 El frische Rosmarinblätter, zerstoßen

Vorbereitung:

Wacholderbeeren, Nelken und Pfefferkörner im Mörser zerstoßen und in eine kleine Schüssel geben, mit dem Salz vermischen.

Mit dieser Mischung wird das Fleisch eingerieben und in eine geschmacksneutrale Schüssel gelegt. Die Schüssel (Tupperware) fest verschließen und drei Tage im Kühlschrank lagern. Die Stücke einmal täglich wenden.

Zubereitung:

In einem großen Topf das Öl erhitzen und die abgetupften Fleischstücke hinein geben. Das Fleisch auf einer Seite gut anbraten und wenden bis es gleichmäßig braun ist. Evtl. Öl nachgeben.

Wenn das Fleisch braun ist herausnehmen und auf einen großen Teller legen.

Zwiebeln, Knoblauch, Chilischote und Salz in die Pfanne und auf mittlerer Flamme erhitzen bis die Zwiebeln glasig aber nicht braun sind. Mit einer Flasche Wein auffüllen.

Während des Erhitzens den Bodensatz abschaben, Tomatenmark unterrühren und zum sieden bringen.

Das Fleisch hinzufügen und aus der zweiten Flasche Wein so viel, bis das Fleisch bedeckt ist. Wieder bis zum sieden erhitzen und dann auf kleiner Flamme weiterschmoren lassen.

Immer wieder umrühren und zwei Stunden köcheln lassen.

Wenn das Fleisch so weich ist, dass es beim hinein stechen mit einer Gabel zerfällt ist es fertig.

Fleisch mit einer Schaumkelle herausholen und auf einen Teller legen.

Dann den restlichen Wein in den Bratensaft geben und aufkochen.

Knoblauch, Essig und Rosmarin hinzu, Fleisch wieder hinein geben und ein paar Minuten ziehen lassen.

Einen Teil der Soße mit Nudeln als ersten Gang.

Das Fleisch wird mit Brot und Salat als Hauptgang serviert.

Dazu trinkt man am Besten den Wein, der auch zum Kochen verwendet wurde.

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