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Archive für 13.2.2010

Caligula setzte einen Esel als Konsul ein

caligula2 Geißler: "Ein Esel im Außenamt"

 

Über Westerwelles Aussage von der "spätrömischen Dekadenz" in der Hartz-IV-Debatte sagte der ehemalige CDU-Generalsekretär Heiner Geißler der Tageszeitung "Die Welt": "Die spätrömische Dekadenz bestand darin, dass die Reichen nach ihren Fressgelagen sich in Eselsmilch gebadet haben und der Kaiser Caligula einen Esel zum Konsul ernannt hat."
Insofern stimme Westerwelles Vergleich, sagte Geißler weiter: Vor 100 Tagen sei "ein Esel Bundesaußenminister geworden".


Ich würde allerdings unsere Kanzlerin nicht mit Caligula vergleichen.
Sie ist mit diesem "Herrn" geschlagen genug

Zeit fürs Mittagessen

siena

„Ich glaube, es ist Zeit fürs Mittagessen. Mario hat dort drüben einen Tisch reserviert unter den Markisen, vor dem gelben Haus. Er will auch dazu kommen“ Benedetta gab Bruno zum Abschied einen Kuss auf die Wange. Er lächelte uns zu, dann verschwand er schon in einer der schmalen Gassen, die sich vom Campo entfernten.

„Bruno hat eine Fuhre für Giancarlo. Hotelgäste vom Flughafen in Florenz abholen. Das lohnt sich.“

Entspannt und erwartungsvoll liefen wir über die ovale Piazza und ließen uns von einem der Kellner zu unseren Plätzen führen.

Der Kellner flüsterte Benedetta etwas zu. „Mario kommt ein paar Minuten später. Er hat noch eine Überraschung für euch.“ Dabei schaute sie auf mich und zwinkerte mir zu.

Jetzt waren wir natürlich alle gespannt.

Der Kellner servierte Weißbrotscheiben und stellte das obligatorische Ölfläschchen und die Salzschälchen dazu.

„Was möchtet ihr trinken? Oder vertraut ihr dem, was Mario mit dem Padrone ausgesucht hat?“

„Wir lassen uns gerne überraschen“ sagte ich überzeugt, Eva, Maria und Hannes nickten dazu.

„Also, dann lasst euch überraschen.“ Benedetta wandte sich dem wartenden Kellner zu, der quittierte ihre Worte mit einem Schmunzeln und eilte ins Ristorante.

Schon standen ein paar Platten Sott`olios, Bruschetta, dazu etwas Schinken und Salami, sowie Crostinis auf dem Tisch. Wir bekamen schon wieder große Augen.

Die Frauen waren besonders vom lecker ausschauenden Salat begeistert.

Mozzarella di bufala di Campana, das ist ein saftiger Büffelmozzarella im leckeren Paprikamantel und die Salatgarnitur dazu mit hausgemachtem Dressing“ erklärte Benedetta.

„Und das sind Il tagliere per due, eine bunte, toskanische Vorspeisenvariation, garniert mit eingelegtem Gemüse auf dem Holzbrett serviert. Original toskanischer Aufschnitt, verschiedene Crostini, Prosciutto Toscano (luftgetrockneter Landschinken) und Käse am Stück mit gereiftem, süßen Balsamessig.“ Benedetta lächelte Hannes zu „das wird dir schmecken.“

Uns lief das Wasser im Munde zusammen.

„Oder mögt ihr lieber Fisch?“ Benedetta deutete auf eine andere Platte

Das ist ein Insalata tiepida di mare. Hausgemachter, lauwarmer Fischsalat mit Polpo bzw. Sepia, Garnelen und ein paar anderen Meeresfrüchten. Sehr delikat. Das schmeckt mir am besten.“

Wir hatten die Qual der Wahl und konnten uns kaum entscheiden, wo wir zuerst zulangen sollten. Eva hatte ganz große Augen und probierte von allem. Dann beugte sie sich mit einer Garnele zwischen den Zähnen zu mir und ließ mich abbeißen. „Probier mal Peterl.“ Das endete natürlich wieder mit einem langen Kuss.

Benedetta gab den erwartungsvoll dastehenden Kellnern einen Wink. Flink räumten sie den Tisch ab. Hannes ergatterte noch ein Stück Salami, bevor der Tisch leer war.

Schon tauchten wieder Kellner mit dampfenden Schalen auf.

„Strozzapreti del contadino. Das sind selbst gemachte Bauernnudeln mit

pikantem Mett von toskanischer Bratwurst, Kirschtomaten und Spinat

zubereitet, und alles schön in Weißwein geköchelt“. Sie fuhr mit der Hand über ihren Bauch und lachte. „Das mag ich auch mit am Liebsten.“

Plötzlich tauchte Mario auf „Lasst euch nicht stören, esst nur erst. Mann habe ich einen Hunger.“ Er umarmte seine Frau, zog sich einen Stuhl heran und grinste geheimnisvoll in die Runde. Dann nahm er sich einen Teller vom Nebentisch und füllte ihn reichlich mit den köstlichen Nudeln. Wir waren alle so angetan von dieser Köstlichkeit, dass das Gespräch ein paar Minuten verstummte.

Der Wein dazu war ebenfalls ein Genuss. „Ein eher einfacher, aber sehr gut gelungener Wein“ lachte Mario, als er sah wie ich den Wein beschnupperte.

„Das ist ein Morellino di Scansano, von der Küste. Du wirst gemerkt haben, dass er eine schöne Frucht hat, viel Charakter und Fülle. Im Sommer sammelt er Energie, da liegen die Temperaturen im Schatten schnell mal bei 40°C.“

„Und jetzt kommt der Fleischgang.“ Mario klatschte in die Hände.

Es duftete köstlich, als die beiden Kellner die Platten absetzten.

Mario erhob sich feierlich “La strappata con gli odori mit Fagioli Lessi. Das sind ganz dünne Scheiben von magerem Rindfleisch, im Ofen gegart mit Olivenöl, frischen Gartenkräutern, wie Salbei, Rosmarin, Lorbeer und Knoblauch, dazu weiße Toscanelli-Bohnen.“

Der Wein, den der Kellner dazu kredenzte, war von einem dunklen, kräftigen Rot, einem leuchtenden rubinrot. Ich sog den Duft ein, schöne Nuancen von Veilchen, Iris und Vanille. Der Geschmack war äußerst gehaltvoll, kräftig und hocharomatisch.

Mario beobachtete mich aufmerksam.

Ich war mir nicht sicher, sog nochmals das Aroma ein, schmeckte wieder einen kleinen Schluck. Dann war ich mir ziemlich sicher, hatte aber trotzdem Angst, mich zu blamieren.

„Ich weiß nicht genau, aber es ist ein großer Wein. Lass mich raten, aus dem Süden, ein Rosso di Montalcino. Nein warte, der wäre leichter, nicht ganz so gehaltvoll. Also kann es nur der König der Weine sein, ein Brunello. Habe ich recht?“

Mario grinste und hob den Daumen. „Du hast es genau getroffen. Es ist sogar ein Riserva. Und nun genießt den Wein.“

„He, du Banause, trink nicht so schnell. Du musst jeden Schluck genießen.“ Maria schimpfte mit Hannes, der auch gleich schuldbewusst seinen Kopf senkte.

„Du alberner Kerl“ grinste Maria dann und gab ihm einen Kuss.

„Ein Eis passt doch noch rein?“ Wollte Mario wissen, als der Tisch wieder abgeräumt war.

Der Kellner stellte uns jedem ein flaches Schälchen mit einer braunen Köstlichkeit hin.

„Semifreddo al Moca e cioccolato con fragole. Ein Eisparfait mit Kaffee, Schokolade und Erdbeeren.”

Wir löffelten genüsslich das leckere Eis, bis Mario endlich mit der Überraschung herausrückte.

„Ich habe vor ein paar Tagen mit Allessandro gesprochen, und er hat uns Karten besorgt für den Barone Rosso, einem Nachtclub nur wenige Minuten von hier. Gianna ist ein paar Tage in der Stadt und gibt ein kleines Konzert nur für geladene Gäste.“

Ich schaute ihn ungläubig an und stotterte bald. „Gianna, du meinst doch nicht etwa Gianna Nannini? Du hast Karten bekommen?“ Ich war ganz aus dem Häuschen und muss gestrahlt haben.

„Muss ich jetzt eifersüchtig sein?“ Eva lachte und zog mich am Ohr.

„Jetzt brauche ich noch einen Schnaps“ konnte ich nur sagen.

Mario grinste bis über beide Ohren. „Der Grappa kommt gleich. Ich kenne Allessandro schon lange. Und als ich ihm erzählt habe, dass Freunde aus Wien zu Besuch sind, und dass einer davon der größte Fan seiner Schwester ist, hat er spontan gesagt, ihr seid eingeladen. Am Sonntagabend.“

Ich war ganz aufgeregt und ließ den Grappa die Kehle hinunter gleiten.

Japan’s New Delicacy

Diät II by scrittore (aus dem japanischen übersetzt)

Human Meat 

The country that introduced raw fish, ramen noodles and pocky to the world has a new taste sensation. Cannibalism is the newest trend to sweep across Japan. But they aren’t killing anyone to get the meat. They are getting it from hospitals.

Chef Hitoshi Ueda of the restaurant named Long Pig said, “We use human fat from liposuction clinics to make simple dishes, like fried rice. Then I might add a few small pieces of meat, like the kind that might come from a nose job or a finger amputation. That is served with vegetables. That costs about 100,000 yen.” He said. “If I can get a large piece, like a whole leg, I might cure it to make ham or grill it to make a steak. That might cost as much as much as a million yen.” When asked about the taste he said, “It varies from person to person.”

A representative of the Japanese Ministry of Food Purity and Safety said, “The meat is closely regulated and inspected. No diseased meat is used. Inspectors also insure that all the pieces of meat come from medically necessary surgeries. No one is allowed to just cut off an arm or leg and sell it for profit. We also don’t allow imports or the use of meat from dead people. We must be certain that no tainted meat is served.”

If the past is any indication then this new delicacy will be showing up on the menus of fine restaurants in California, New York, London, Paris and Berlin  soon.

 aus dem Netz gefischt

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