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Archive für 14.1.2010
Winterspeck ade
14.1.2010 by scrittore.
Auf dem Sofa kuscheln, Tee trinken und jede Menge Süßes futtern - ziemlich verlockend, wenn draußen Eiszeit herrscht. Der Winterspeck kann kommen….
Schuld ist das Serotonin, es wirkt stimmungsaufhellend und antidepressiv. Biochemisch lässt sich das so erklären: Die Aminosäure Tryptophan ist notwendig, damit der Körper überhaupt Serotonin bilden kann. Wer Zucker isst, schüttet Insulin ins Blut aus, was wiederum den Einstrom von Tryptophan ins Gehirn erleichtert. Und je höher die Tryptophan-Konzentration im Kopf ist, desto mehr Serotonin kann der Körper produzieren.
Unsere Schlemmereien steigern also unser Wohlbefinden, sorgen aber auch dafür, dass wir im Herbst und Winter Speck ansetzen. Denn gleichzeitig werden wir im Winter auch fauler und bewegen uns weniger. Viel zu wenig der aufgenommenen Kalorien werden wieder verbraucht.
Die vielen Feier- und Festtage sind ein Grund, warum sich die Speckröllchen vermehren. Es wird geschlemmt: Martinsgans, Weihnachtsstollen, Zimtsterne, Dominosteine, Lebkuchen, Marzipan. Dazu Rotwein, Bier und Likör, die dafür sorgen, dass das Ganze nicht trocken in den Magen rutscht. Denn auch Alkohol ist eine Kalorienbombe. Er wird von der Leber bevorzugt in Energie umgewandelt, so dass die anderen Kalorien sofort unsere Fettdepots auffüllen.
Und plötzlich sitzen vier, fünf Kilo Speck mehr auf Bauch und Hüften und wir bringen die Jeans nicht mehr über den Hintern.
Jetzt wird es Zeit, unseren inneren Schweinehund zu überwinden und ernst zu machen mit dem abspecken.
So ein kleines Schild kann ganz nützlich dabei sein
Leichter gesagt als getan, denn Fettpolster sind hartnäckig unser Körper hält sie fest.
Doch wer im Mai wieder in Bikini bzw. Badehose bella figura machen will, sollte jetzt ernst machen und zuerst dem Couchpotatodasein entsagen. FdH und viel Bewegung sind nötig, damit das Fett schmilzt.
Zugegeben David oder der Venus von Milo werden wir nicht gleichen, aber Hauptsache die Jeans sitzt wieder und kein Bauch quillt über den Hosenbund.
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