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Archive für Februar 2009
Der unheilige Orden der sanftmütigen Schwestern
25.2.2009 by scrittore.
Oberin Gottfrieda und ihre Betschwestern Schwester B, Schwester J und Schwester R leben in keuscher Eintracht im Kloster der Heiligen Aktivia.
Nur immer öfter verlässt Oberin Gottfrieda die Sanftmut, sie stellt ihr Glas, welches mit der Milch der frommen Denkungsart gefüllt ist, ab und für kurze Zeit verzerrt sich ihr Gesicht zu einer grauenerregenden Fratze.
Oberin Gottfrieda zupft an ihrer Kutte, ein schwarzer Kater streift um ihre Beine und sie setzt zu einer ihrer berüchtigten Hasspredigten an.
Schwester B, Schwester J und Schwester R hängen mit verzücktem Blicken an ihren Lippen.
Oberin Gottfrieda, die ihr Leben der Heiligen Aktivia gewidmet hat, lässt ihren lodernden Zorn auf alle entweichen, die sich nicht ihren strengen Glaubensregeln unterwerfen.
Willfährige Helfer errichten Scheiterhaufen vor den Klostermauern und alle, die sich nicht ihrer Sanftmut beugen, werden dort hin gezerrt und unbarmherzig vernichtet.
Das ist immer ein Fest für die Tagediebe und Taugenichtse, die dann aus ihren Verstecken kommen und frenetisch kreischen: „Tötet sie Alle!“
Gern werden dann die Sündenregister der Verurteilten öffentlich verlesen, bevor die Feuer entzündet werden.
Die Aufrechten könnten ihrem Schicksal nur entgehen, wenn sie das Land für immer verließen.
Die Burg der Aufrechten bietet nur begrenzten Schutz, den außerhalb der Mauern begäben sie sich in Lebensgefahr.
ein Stück aus dem richtigen Leben, so es sich zuträgt im Lande Aktivia
Geschrieben in Dies und das | Drucken | 3 Kommentare »
Darwin Awards
24.2.2009 by scrittore.
von wunderbarewelt2
Titelblatt des Buches von Wendy Northcutt
Darwin-Awards sind eine zynische Angelegenheit, postum an Zeitgenossen verliehen, die ihre Gene auf besonders dämliche Art und Weise aus dem Genpool entfernen. Seit 1994 werden skurrile Fälle, die von den Betreibern der Webseite auf Authentizität überprüft werden, ausgezeichnet. In diesem Jahr konnte der brasilianische Priester Adelir Antonio de Carli den Hauptpreis abräumen. Der 51jährige Geistliche wollte den Rekord im “Cluster-Ballonfliegen” aufstellen. Dabei setzt man sich auf einen Stuhl, der an mehrere kleine Heliumballons befestigt ist. De Carli hatte sich zum Ziel gesetzt, 19 Stunden auf seinem Stuhl über Brasilien zu fliegen. Dabei verließ er sich nicht nur auf Gottes Gnade, sondern legte sich auch hochprofessionelle Ausrüstung zu. Fallschirm, wasserfeste, warme Kleidung, eine Schwimmweste, ein Satellitentelefon, und sogar einen GPS-Empfänger, mit dem er im Notfall seine Position hätte durchgeben können. De Carli hob ab und ward nie mehr gesehen. Nachdem er mit seinen 1.000 Ballons 6.000 Meter Flughöhe erreicht hatte, brach der Kontakt zur Bodenstelle ab. Später meldete er sich über sein Satellitentelefon beim Rettungsdienst, konnte aber nicht seine Position durchgeben, da er offensichtlich nicht wusste, wie man den GPS-Empfänger bedient. Bevor man ihm weiterhelfen konnte, war der Akku des Telefons leer. Wochen später konnten Teile de Carlis´ von einer Ölplattform 100 km vor der brasilianischen Küste gefunden werden. Seine Gene hat er damit erfolgreich und hinlänglich skurril aus dem Genpool entfernt. Aber auch de Carlis´ Vorgänger haben/hatten durchaus ihren Unterhaltungswert.
Wenig Glück mit den Verlockungen des weiblichen Geschlechts hatte auch ein 29jähriger in einer Rotlichtbar in Phillipsburg. Vor lauter Übermut schleckte er die mit speziellem Klebstoff befestigten Pailletten vom Leib einer Tänzerin und erstickte. Der Polizei gegenüber sagte die Tänzerin: „Ich bin im Traum nicht auf die Idee gekommen, dass er die Dinger essen würde – ok, er war ziemlich betrunken.“
Alkohol und Schneemobile sind eine tödliche Kombination - wenn dann auch noch ein Hase dazukommt, ist die Katastrophe vorprogrammiert. Eine Gruppe betrunkener Wintersportler entdeckte bei ihrem Ausflug einen Hasen. Aus Jux und Dollerei wollten sie ihn fangen, was aufgrund des Alkoholpegels allerdings nur dazu führte, dass sie sich ineinander verkeilten. Nur ein Schneemobilfahrer war geschickt genug, die Fährte aufzunehmen. Der Hase, clever wie eh und je, flüchtete in Richtung eines Highways. Sich seiner Sache sicher, beschleunigte Mr. Snowmobil auf Höchstgeschwindigkeit. Dadurch muss ihm entgangen sein, dass der Hase nicht auf, sondern unter den Highway flüchtete. Ein lauter Knall und eine Explosion folgten - der Schneemobilfahrer war mit Höchstgeschwindigkeit in den Eingang eines “Krötentunnels” gerast. Der Hase überlebte mit einem Schrecken in den Knochen …
Der 39jährige Anwalt Garry war begeistert von der Sicherheitsverglasung seines Büros im „Dominion Bank Tower“ im kanadischen Toronto. Um auch seine Gäste von der erstaunlichen Stabilität der Fenster zu begeistern, sprang Garry schon mal gerne mit Anlauf gegen seine gläsernen Büroaußenwände. So auch beim Besuch einer Studentengruppe. Dummerweise zerbrach diesmal das Fenster und man fand Garry im Hof des Wolkenkratzers wieder – 24 Stockwerke tiefer. Seinen Vorgesetzten zufolge war Garry eines der besten und cleversten Mitglieder ihrer Kanzlei.
Wenige Meter entfernt stürzte sich ein paar Monate später der 55jährige Stefan aus dem 23. Stockwerk unfreiwillig in den Tod. Er wollte auf dem Balkon seines Appartements in Toronto den Vogelkasten reinigen. Stefan stellte sich dabei auf einen Bürostuhl mit Rollen – keine gute Idee, wie sich zeigte.
hihihi, traurig aber wahr…..wer noch mehr braucht….
http://www.spiegelfechter.com/wordpress/487/die-darwin-awards
Geschrieben in Dies und das, Makaberes | Drucken | Keine Kommentare »
Mysteriös
24.2.2009 by scrittore.
Vicksburg, Missisippi
Die ursprüngliche Erklärung, der am 16. Februar aus dem Big Black River geborgene Leichnam gehöre einem vermissten Mann, musste nach der Obduktion revidiert werden.
Es stellte sich heraus, dass der Kadaver nicht menschlich ist und bisher auch keinem Tier zugeordnet werden konnte. Die Behörden geben sich bezüglich näherer Informationen bedeckt, was wilden Spekulationen Raum lässt.
War es ein Big Foot, Sasquatch, oder ein anderes zookryptisches Lebewesen?
Vielleicht erfahren wir es demnächst
aus freenet news
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