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Februar 2009
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Archive für 23.2.2009

Im Kongo geht das morden weiter

Kartenbild

 

Todesschwadronen terrorisieren weiterhin den Nordostteil der Republik Kongo.

Ausgeburten der Hölle, die sich ausgerechnet „Widerstandsarmee des Herren“ nennen, plündern, vergewaltigen und schlachten weiterhin jeden, der ihnen in die Quere kommt.

Tausende und Abertausende fliehen aus panischer Angst ums nackte Leben. Frauen, Kinder und Männer werden brutal vergewaltigt, verstümmelt und oft genug einfach wie Vieh geschlachtet. Menschen werden gezwungen, das Fleisch ihrer Angehörigen zu essen. Schwangeren werden die Bäuche aufgeschlitzt, ihre ungeborenen Kinder aufgespießt und gebraten.

Oft sind diese Marodeure noch Kinder und Jugendliche, die nur eins gelernt haben: Töten, töten, töten.

Ein Krieg in dem keine Gefangenen gemacht werden, ein Krieg der schon Jahre dauert und bei dem kein Ende abzusehen ist.

Menschenmassen befinden sich auf der Flucht, ohne Ziel, denn nirgends in dieser Weltgegend ist es sicher, ohne Zukunft.

 

Folgende Zeilen stammen aus der Wikipedia

Die Lord’s Resistance Army (LRA, „Widerstandsarmee des Herrn“), gegründet 1987 ist eine paramilitärische Gruppe unter der Führung von Joseph Kony, die im Norden Ugandas gegen die Regierung Yoweri Musevenis und für die Errichtung eines Gottesstaates auf Basis der 10 Gebote kämpft. Ihr werden zahlreiche schwere Verbrechen vorgeworfen.

Dabei geht die Lord’s Resistance Army mit solcher Brutalität vor, dass Jan Egeland, Vizegeneralsekretär für Humanitäre Angelegenheiten und Koordinator für Nothilfe (OCHA) der UNO, sie Anfang 2005 als die „wohl brutalste Rebellengruppe der Welt“ bezeichnete. Mitglieder der LRA plündern, morden, foltern und vergewaltigen praktisch wahllos in den nördlichen Regionen Ugandas. Kinder werden entführt, um sie teils als Kindersoldaten, teils als Sex-Sklaven zu missbrauchen.

Als Basis diente der LRA lange Zeit der Süden Sudans, weshalb die ugandische Regierung den Sudan beschuldigte, die Rebellen zu unterstützen. Uganda selbst unterstützte im Gegenzug die im Sudan operierende Sudanesische Volksbefreiungsarmee, die gegen die Regierung des Sudans kämpfte.

Heute dient der LRA der Südsudan, der Osten des Kongo und die Zentralafrikanische Republik als Basis, von wo aus Raubzüge koordiniert werden.