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Archive für 3.10.2008
Episode 1
3.10.2008 by scrittore.
Sie hatten miteinander geschlafen. Jetzt lagen sie nebeneinander im Bett. Er hatte sich auf den Bauch gerollt, sie hatte sich halb aufgerichtet und beugte sich über ihn.
„Scheißdiät! Mir knurrt erbärmlich der Magen, ich habe einen Bärenhunger auf ein saftiges Stück Fleisch.“ Sie stöhnte, dann glitten ihre Hände über seine Arschbacken und spielten mit seinem weichen Fleisch.
Er genoss ihre sanften, aber fordernden Berührungen, gleichzeitig aber wurde ihm mulmig. Immer wenn sie auf Diät war, hatte sie die sonderbarsten Gedankenanwandlungen, gleich würde es kommen.
„Was hältst du davon, wenn ich uns am Sonntag einen leckeren Braten zubereite. Ich höre auf mit dieser blöden Diät, ich träume nur noch von Fleisch, sehe überall saftige, fette Steaks. Mal schauen was angeboten wird. Uih, in mein Blickfeld gerät ein Prachtexemplar von Arsch. Ein saftiger praller, bayerischer Landschinken, aus biologischer Aufzucht und eigener Mästung. Mir läuft das Wasser im Munde zusammen.“
Er stöhnte unterdrückt, sie war bei ihrem Lieblingsthema angelangt. Sie fuhr über seine Backe, tätschelte sie, zupfte dann eine Hautfalte und rollte sie zwischen ihren Fingern.
„Habe ich dir schon gesagt, das du seit einiger Zeit Fett ansetzt mein Lieber, deine Pobacken werden immer dicker, ein wenig schwabbelt es schon. Hier das ist alles praller angefutterter Speck, gemästet mit bayerischem Schwarzbier. Hihi, sie sehen einen richtigen Bierschinken.“
Sie knetete seine Pobacke, zwickte ins Fleisch und klopfte so schnell, das sein Hintern vibrierte. Er stöhnte behaglich als sie ihre Hand unter seine Gesäßbacke schob, als ob sie die Backe wiegen wollte.
weiter auf…….
http://www.schreibwerkstatt2000.de/projekte.htm
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Schmerz und Lust
3.10.2008 by scrittore.
Wie kommt es, das Schmerz und Lust so nahe beieinander liegen?
Nein, ich rede hier nicht von autoerotischen Spielen oder sadomasochistischen Tändeleien, nein vom ganz normalen Alltag.
Frauen behaupten ja, Männer seien besonders sensibel und erwarten bei jedem Kratzer sofort eine Intensivhilfe.
Nun, ich meine den Zustand, wenn unser Kätzchen seine Krallen tief ins weiche Fleisch, bevorzugt das der Pobacken, gräbt – och da kann frau sich so schön festhalten, murmelt – mann nicht gleich den Notarzt ruft, sondern wachsende Lust verspürt. Obwohl der Hintern nachher wie ein gebrauchter Kratzbaum ausschaut und nur mit sanftem Schinkenklopfen und ein paar Küssen geheilt werden kann.
Ein schönes Gefühl, wenn unser Hirn so mit Endorphinen feuert.
Am nächsten Tag beim Schlag des Hammers auf den Daumen funktioniert das nicht mehr. Komisch, oder?
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