Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs scrittores Blog für September, 2008.
- Absurdes (7)
- Bauer Meiners (6)
- Bilder (8)
- Blogroll (1)
- Dies und das (232)
- Gedichte (9)
- Geschichten (9)
- Kulinarisches (14)
- Links (8)
- Literatur (3)
- Makaberes (50)
- Nachdenkliches (25)
- Politik (46)
- Satire (41)
- Uncategorized (2)
- Wichtiges (4)
- 6.9.2010: Das Araber Gen
- 18.8.2010: Sommerliebe
- 18.8.2010: Forentrolle
- 18.8.2010: Menschenwürde
- 17.8.2010: Muss das wirklich sein?
- 17.8.2010: Geschmortes Schweinefleisch à la Toscana
- 15.8.2010: Warum es die Hölle nicht gibt?!
- 14.8.2010: Feinheiten der deutschen Sprache
- 12.8.2010: Un espresso in piedi
- 11.8.2010: Toscana Impressionen
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- Dezember 2007
- Oktober 2007
Archive für September 2008
Kleine Neisse Radtour Teil 3
29.9.2008 by scrittore.
Tag 5 in Görlitz
Hier in Görlitz wird die mitteleuropäische Zeit bestimmt, denn der 15. Längengrad führt unmittelbar durch die Stadt.
Heute mal ganz ohne Fahrrad, denn Görlitz muß man zu Fuß erkunden. Görlitz nicht zu Unrecht die Perle Niederschlesiens genannt, bietet dem Auge sehr viel.
In den letzten Jahren ist mit gewaltigem Aufwand die Altstadt saniert worden. Dazu beigetragen hat mit Sicherheit ein anonymer Gönner, der der Stadt mit dieser Maßgabe Jahr für Jahr 500.000 Euro spendet. Er möchte ungenannt bleiben.
Görlitz wurde schon 1071 das erste Mal erwähnt. Während der Habsburger Herrschaft erfolgte die Gründung des Sechsstädtebundes als Bündnis gegen den Adel.
Unser Spaziergang führte vom Bahnhof durch die Einkaufsstraße Berliner Straße zum Postplatz und weiterhin zum Demianiplatz. Hier steht Deutschlands einzig original erhaltene Jugendstilkaufhaus mit beeindruckender Innentreppe und seiner riesigen Glaskuppel über dem Lichthof.
Gleich nebenan am Marienplatz steht der Dicke Turm, ein Rest der alten Stadtbefestigung mit bis zu fünf meter dicken Mauern. Unmittelbar angrenzend findet der tägliche Markt statt.
Weiter geht es zum Obermarkt mit einer Anzahl erhaltengebliebener bzw. restaurierter Barockhäuser. Interessant das Napoleonhaus, der von hier aus eine Truppenparade beaufsichtigte.
Durch die Brüderstraße mit ihren Renaissance- und Barockhäusern geht es zum Untermarkt. Im Sommer finden hier Freilufttheateraufführungen statt. Das imposante Rathaus, die Münze, die Ratsapotheke, sowie eine Reihe reichgestalteter Bürgerhäuser beherrschen den Platz. Durch die schmale abschüssige Neißstraße geht es hinunter zur Neisse. Eine Anzahl von Kneipen und Gaststätten, z. Tl. mit kleinen lauschigen Biergärten findet man hier.
Die Vierradenmühle an der Neisse ist heute eine vielbesuchte Terrassenwirtschaft direkt am Ufer. Über die Brücke geht es in die polnische Nachbarstadt Zgorzelec. Über einen steilen Weg erreichen wir die Peterskirche direkt oberhalb der Vierradenmühle.
Sehenswert sind auch die Ochsenbastei am Neißeufer mit ihren teils barocken Gartenanlagen.
Der Tag klang mit dem Besuch einer kleinen Kneipe an der Neißstraße aus.
Tag 6 Görlitz – Rothenburg
Der Radweg verläuft weiterhin entlang der Neisse durch reizvolle Auen. Wir machen Pause in kleinen Landgasthäusern und verweilen am Flussufer. Zum Baden ist die Neiße zu flach, aber man kann gut die Füße und andere strapazierte Köperteile abkühlen. Der Blick geht weit hinein nach Polen. Ein Abstecher zur Kulturinsel Einsiedel ist zu empfehlen. Nach gut 30 Kilometern erreichen wir Rothenburg, die östlichste Kleinstadt Deutschlands. Eine orthopädische Klinik und den östlichsten Verkehrslandeplatz Deutschlands gibt es hier. Die Stadt ist malerisch und klein.
Wir befinden uns hier am Rande des Biosphärenreservats Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft.
Wir übernachten in einem kleinen Gasthaus am Ortsrand Rothenburgs.
Tag 7 Rothenburg – Bad Muskau
Noch einmal ca. 40 km stehen uns bevor, denn wir machen unterwegs einen Abstecher in die Muskauer Heide. Der ehemalige Truppenübungsplatz der Roten Armee ist nahezu unberührt und dafür berüchtigt, dass aus Polen eingewanderte Wolfsrudel hier ihre neue Heimat gefunden haben. Wir brauchen etwas länger, denn die Wege sind zum Teil doch recht sandig. Das Vorwärtskommen wird dadurch etwas erschwert. Doch die Landschaft ist wirklich sehenswert. Zum Glück hat auch kein hungriger Wolf Appetit auf stramme Radlerwadln gezeigt. Es war doch ein seltsames Gefühl in der Magengegend. Den Rest des Weges legen wir wieder ohne Nervenkitzel am Ufer der Neiße zurück. Am frühen Abend erreichen wir Bad Muskau. Heute ist unser vorletzter Tag, doch Morgen ist der Höhepunkt mit dem Besuch des weitläufigen Parks und Weltkulturerbes.
Wir sind rechtschaffen müde und lassen den Tag bei einem Glas Wein im Garten unseres Quartiers ausklingen.
Geschrieben in Dies und das | Drucken | Keine Kommentare »
Heiteres Beruferaten
26.9.2008 by scrittore.
Sonntag Abend = Erwin Huber wird an die Bayrische Landesbank abgegeben.
Geeignet, da ehem. Finanzbeamter.
Frau Haderthauer findet ebenfalls einen lukrativen Job in der Wirtschaft.
Günter Beckstein= bleibt vorerst Ministerpräsident, bis sich Söder aus der Deckung traut. Für geeignet hält er sich schon lange, der Söder.
Es wird Zeit, dass sich der Aloysius mal wieder traut, der bayerischen Staatsregierung seinen Rat zu unterbreiten.
Geschrieben in Politik | Drucken | Keine Kommentare »
zu kurz gesprungen
25.9.2008 by scrittore.
von Bad_Bear am 25.09.08 15:13
auf Antiamerikanisches
sprechen nicht immer die Konservativen von der Selbstregulation der Märkte? Und jetzt greifst Du zur staatlichenh Keule, der sich die Banker zu unterwerfen haben. Verantwortlich sind in erster Linie die Zocker in den Direktionsetagen, die vor Maßlosigkeit gestrotzt haben.
Eine vorsichtige Regulierung der Märkte, die von der Bundesregierung gefordert wurde, scheiterte am Veto von GB und USA.
Sicehr tragen die Politiker Mitverantwortung, aber als Verwaltungsräte haben sie wenig Einfluß aufs operative Geschäft. Verantwortlich sind die Vorstände, der Politiker muß das für bare Münze nehmen, was ihnen erzählt oder vorgelogen wurde.
Fakt ist, das z.B. KfW und Landesbanken sich in Geschäftsfeldern getummelt haben, für die sie nicht gedacht sind.
Es ist richtig, dass die KfW jetzt auch der Bankenaufsicht unterstellt wird.
Hauptverursacher sind natürlich die Investmentbanken der USA, die als Global Player die großen Räder gedreht haben. Und die Regierungen, wie USA, GB, die sich einer besseren Aufsicht widersetzt haben.
Fakt ist auch, dass die US Regierung Bush mit ihrer maßlos aufgeblähten Staatsverschuldung dazu beigetragen haben.
Zur Erinnerung, unter Clinton hatten die USA einen Haushaltsüberschuß. Nicht, dass Du wieder die Antiamerikanismuskeule schwingst.
Ach ja, verantwortlich sind auch der Wirtschaftsminister und die Kanzlerin, die ja wohl die Richtlinien der Politik bestimmt.
Geschrieben in Politik | Drucken | Keine Kommentare »